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Ihr Lieben, wie Ihr ja wisst, beantworten wir täglich zahlreiche Emails und Anrufe von Hilfesuchenden. Dabei fallen unsere Antworten manchmal länger aus und beinhalten viele wichtige Informationen. Hier findet Ihr eine Auflistung von Fragen und Antworten zu verschiedenen Themen, die wir beantwortet haben. Somit wird dieses Wissen einer breiteren Öffentlichkeit völlig anonym zugänglich gemacht. Wir bündeln die Antworten zu Themenkreisen. Folgend findet Ihr die von Euch gestellten Fragen bzw. Themen:

Bitte beachtet, dass keine unserer Aussagen eine Diagnose im schulmedizinischen Sinne darstellt oder den Gang zu einem Arzt ersetzt. Wir sind weder Ärzte, Psychotherapeuten, Lebens und Sozialberater noch Heilpraktiker! Wir sind Geistheiler. Unsere Hilfe geschieht ausschließlich durch die geistige Kraft, die sich bei der Behandlung beweist und wie ein Wunder darstellt. Geistige Heilung ist keine Arbeit im ärztlichen Sinne, sondern ein spiritueller Vorgang. Je uneingeschränkter das Wirken der geistigen Kraft bejaht wird, umso größer ist der Erfolg. Unsere Aufgabe und Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Hilfe Suchenden zu aktivieren, wir stellen keine medizinischen Diagnosen und respektieren die Arbeit der Ärzte und Heilpraktiker. Gesammelte Informationen zur Heilerschule (Kurse, Termine und vieles mehr) findet Ihr in unserer Infomappe (PDF).

wir

Wir danken Euch für die zahlreichen Anfragen,

von Herzen alles Liebe,

Sabine und Matthias

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Welcher Weg ist für mich der Richtige, ich bin so unschlüssig?

gayatri

Antwort von Matthias:

Es ist wichtig, dass du deinen Weg in deinem Tempo gehst.

Hier ein paar wichtige Anregungen:

- Wege gibt es viele verschiedene. Keiner davon ist richtig oder falsch. Die Kunst ist, seinen Weg zu finden, der einem zu folgenden Ziel führt:
- Du kannst von dir sagen, dass du mit dir und deinem Leben glücklich bist.
- Erst dann ist auch das Energiesystem in sich im Einklang und man kann anderen Menschen wirklich helfen.

Es ist also nicht so sehr die Frage des was man wie macht sondern viel mehr wie du zu dem Punkt kommst, dass du dich selbst voll und ganz annehmen und lieben kannst. Alles andere ist nämlich ein Suchen im Außen, dass die zu Grunde liegende Emotion zudeckt/verschleiert. Man erhält also Wert „durch das, was man tut“. Nicht aber aus dem eigenen selbst heraus.
Dieser Trugschluss in sich ist aber auch bei den Energetikern weit verbreitet. Der Wert kommt durch das Außen und die Ausbildungstitel. Nicht aber aus der inneren Wahrhaftigkeit.

Ein einfaches Beispiel hierzu:
Wenn du den folgenden Satz sagst: Wie fühlst du dich dabei?

ICH BIN SCHÖN.

Peinlich betreten? Angenehm? Stimmt nicht? – was ist da, wenn du den Satz bewusst sagst.

Eines ist klar, es hat nichts mit physischer Schönheit zu tun, sondern viel mehr mit der unterbewussten abgespeicherten Information, die dies wahr oder falsch erscheinen lässt.
Klar ist auch, dass es einem Menschen besser geht, der sagen kann, „Ja, ich bin schön“. Als jemand der peinlich betreten ist.

Die Lösung ist also nur in dir, und nicht im Außen.

Helfen kann dir hier auch mein Buch (dass ich jetzt hier nicht verkaufen will, aber es ist eben so), welches Übungen beschreibt um diese unterbewussten falschen Glaubenssätze loszuwerden. Danach ist alles andere nebensächlich, bzw. findet man ganz automatisch seinen subjektiv richtigen Weg.

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Ich habe Angst vor Manipulation. Wie steht es um Manipulation bei Reiki?

Antwort von Matthias:

Ihr Lieben,


Die Frage der Manipulation ist eine Thematik, die unabhängig vom Energie und/oder Glaubenssystem besteht. Im Grunde stellt sich nur eine einzige Frage: aus welcher Motivation heraus handelt der "Meister", "Lehrer", "Prediger" etc.

Solange das eigene Ego des Vermittlers zu stark ist, kann es zur Manipulation des Lernenden kommen, dies wiederum in unterschiedlichen Graden:

fahrlässige Manipulation: das Ego des Lehrers wird z.B. durch die Komplimente der Schüler so sehr  gestreichelt, dass er lehrt "um gelobt/geliebt" zu werden. Es entsteht eine Abhängigkeit, die auf Lob aufgebaut ist. Im Grunde ist das Ego des Lehrers der Auslöser, dass der Schüler den Lehrer "braucht", weil nur dort fühle ich mich wohl. Dies ist nur ein Beispiel für fahrlässige Manipulation, wo schlicht und einfach das Ego des Lehrers zu Problemen in späterer Folge führt.

vorsätzliche Manipulation: das Ego des Lehrers ist so stark, dass zum Beispiel finanzielle Belange im Vordergrund stehen. Der Lehrer "weiß eigentlich", dass er Ängste rund um das Thema Geld hat, doch dies "ist doch normal, die hat doch jeder" und deswegen ist es auch in Ordnung, wenn ich "alles tue" um z.B. "Kurse zu füllen", "Behandlungen bekomme" - denn schließlich muss "ich ja auch von etwas leben". Dies sind gängige Erklärungen für nicht aufgelöste Ängste/Zweifel = Mangel an Gottvertrauen seitens des Lehrers. Die Ängste des Lehrers manifestieren sich dann aber auch im Problem, den Schüler "ziehen zu lassen" - wenn die Zeit gekommen ist, denn es bedeutet „Verlust“ seitens des Lehrers.

Wie schon vorher gesagt, es ist nicht die Frage über Reiki und die "Einweihung" in Reiki, sondern ein Problem jeglicher Lehrer / Schüler Beziehung.

Wie auch schon geschrieben ist es so, dass die Einweihung an sich ein "energetisches Anhebungsritual" darstellt, welches aber nur funktioniert, wenn der Lehrer dazu "fähig" ist. Sonst geschieht schlicht und einfach... nichts. Ist es nun notwendig eine Einweihung „rückgängig“ zu machen oder zu schließen? Nur wenn mein Ego noch zu stark ist, dass es mir an Gottvertrauen mangelt. Denn Gott begleitet mich, „ob ich auch wanderte im dunklen Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir“: Wenn ich in diesem Vertrauen lebe, kann keine Manipulation, kein Ritual, kein Ego eines anderen oder auch nur mein eigenes mir etwas anhaben. Doch wenn ich Gott nicht vertraue und gleichzeitig einem Menschen misstraue, brauche ich wieder einen Menschen, der etwas ungeschehen macht. All die Ratschläge etwas von Menschenhand zu schließen etc. drückt den momentanen Mangel des eigenen Vertrauens in Gott, mein Höheres Selbst aus – welches für genau DICH schützend, liebend, befreiend da ist.
Natürlich gibt es auch noch das Extrembeispiel der Manipulation der "dunklen Seite", wie sie in verschiedenen energetischen Praktiken betrieben wird. Doch diese Praktiken können in jedem Energiesystem angewendet werden. Vor allem wird dies aber "Machtmenschen" reizen und die Aussagen der Anwendenden sind sehr eindeutig und ausschließlich.

Meiner heutigen Meinung nach steht und fällt es mit der Liebe, Hingabe, Respekt und Demut des Lehrers, der den freien Willen, das kritische Denken des Schülers fördert und mehr noch - sehr wahrhaftig mit den Schülern ist, wenn die Zeit dafür reif ist, auch wenn dies einen Konflikt bedeutet. Die einzige Frage, die sich der Lehrer immer stellt ist: dient das Gesagte oder Getane dem Schüler oder nicht. Dienen bedeutet aber nicht, dass es immer das ist, was sich der Schüler wünscht. Es kann unter anderem auch ein sehr direkter Hinweis auf Fehlverhalten sein, welches korrigiert werden sollte um weiteres Leid zu vermeiden.

Und hier schließt sich der Kreis mit der Frage unseres eigenen Verhältnisses zwischen uns als Lehrer und unseren Schülern.

Wir haben beides:

- viele Menschen, die den Weg mit allen Hürden konsequent gehen, die wir dabei begleiten durften.
- viele Menschen, die den Weg wo anders weitergehen, weil sie mit der Art von Sabine und mir nicht können. Sehr oft ist das Ego des Schülers noch so stark, dass es mit "nicht Erfüllung von Erwartungen" schlecht umgehen kann. Doch ein Lehrer ist nicht dazu da "Erwartungen zu erfüllen" sondern mir zu helfen den rauen Stein zu einem Diamanten zu verwandeln. Zu helfen, dass Ego zu erkennen und aufzulösen und das Höhere Selbst erstrahlen zu lassen. Für viele ist dies ein zu steiniger Weg.

Dies ist beides gut so wie es ist. Jeder findet "seinen" Lehrer und seinen Weg - die Schöpfung ist perfekt. Sehr oft haben wir auch beobachten dürfen, wie ein Schüler in das offene Messer läuft. Am Anfang unseres Lehrer Daseins, haben wir gewarnt/kommuniziert/versucht und vieles mehr, dies zu verhindern. Doch wir sind ohne Ausnahme gescheitert. Heute schweigen wir und warten ab und halten durch unser Schweigen die Türe offen, für den Tag wenn der Schüler vielleicht wieder empfänglich ist. Dies kann geschehen, muss aber nicht.

Doch in all dem zählt immer nur die innere Einstellung des Lehrers: wir sehen uns als Schüler, dies spüre ich überall in mir. Sabine und ich haben unsere Lehrer, die wir sehr schätzen und nicht nur unsere Lehrer sind unsere Lehrer. Durch diese Geisteshaltung bleibt man offen für die Veränderung, die dann laufend geschieht.

Als solches rate ich jedem:

  • seid kritisch
  • prüft die Lehrer
  • leben die Lehrer was sie predigen
  • spürt ihr Liebe, Hingabe und Demut

Jeder Schüler hat ein Recht darauf einen heilen Lehrer zu finden, um so einen Wegweiser für Dinge zu bekommen, wo man selbst noch betriebsblind ist. Wenn die erwähnten Punkte erfüllt werden, kann ich Vertrauen, denn der Lehrer wird mir dienen. Im Gegenzug respektiere ich, dass es auch bittere Pillen geben wird, die aber wie Medizin nur mir dazu dienen, mich weiterzubringen.

Ich hoffe ein bisschen dazu beigetragen zu haben, die Frage nach einer möglichen Erfahrung von Sabine und mir zu erklären.

ich umarme euch von Herzen,

Matthias

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Reiki bei Einnahme von Antidepressiva?

depressiva

Antwort von Sabine:

"Du kannst deine Freundin ruhig behandeln, auch wenn sie Antidepressiva nimmt. Das einzige, was dabei anders ist, dass derjenige weniger wahrnimmt bei der Behandlung, da diese Medikamente ja das Nervensystem modulieren. D.h. sie hemmen oder fördern die Neurotransmission. Am besten genau das ihr vorher sagen, dass es kein kann, dass sie die Behandlung nicht so stark wahrnimmt durch die Medikamente, was aber eben nicht bedeutet, dass weniger geschieht. Im Gegenteil, es wird ihr sicherlich gut tun. Schon alleine deine liebvolle Zuwendung ist dabei eine wesentliche Hilfe zur Heilung. Reiki ist intelligent und macht genau das Richtige, da es über die spirituelle Ebene wirkt. Die Reiki Behandlung ist ja kein Ersatz für die Schulmedizinische Behandlung und wird daher begleitend eingesetzt."

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Ich bin entäuscht, dass mir nicht so geholfen wird, wie ich mir dies vorstelle! Ich bin beleidigt.

Antwort von Matthias:

„Ihr müsst frei sein, nicht nur von Furcht, sondern auch von Hoffnung und Erwartung. Vertraut meiner Weisheit. Ich mache keine Fehler. Liebt meine Unbestimmtheit, denn sie ist kein Fehler. Sie ist meine Absicht und mein Wille. Denkt daran: Nicht geschieht ohne meinen Willen“ – Baba

Diese Zeilen sind für das, über was ich heute schreiben möchte mehr als stimmig. Sehr oft kommen Hilfesuchende zu uns, die eine Frage auf den Lippen haben. Etwas, wo der Schuh drückt, etwas, wo Sie sich Hilfe erwarten. Natürlich ist das „eigentliche Problem“ eine Reflexion des Themas im Inneren. Es folgt also das Gespräch mit dem Hilfesuchenden. Doch was geschieht, wenn wir als Heiler DEN ERWARTUNGEN nicht entsprechen? Sehr oft wollen Menschen zwar Hilfe, doch Sie wollen NICHT HÖREN, was der Heiler zu sagen habt, denn sie wünschen Bestätigung der eigenen Position. Sobald wir den ERWARTUNGEN nicht entsprechen und das Thema „nicht so angepackt wird, wie sie sich das vorstellen“ bekommen wir sehr oft folgendes Feedback vom Hilfesuchenden:

1.)„Der Heiler hat ja keine Ahnung / Der Heiler hat ja keine sehende Fähigkeit, denn sonst würde er ja sehen, was hier „wirklich“ los ist = würde er mir Recht geben. Dieser Satz spiegelt das „bei mir ist alles in bester Ordnung, der andere ist Schuld“ wieder.
2.)Die Erwartung, wie wir als Heiler zu reagieren haben wird nicht erfüllt und es folgt danach „das stille vorwurfsvolle Leiden“. Vorbei sind die Vorschußlorbeeren, man erfüllt eben eine Erwartung nicht. Durch das stille Leiden versucht der Hilfesuchende das Gegenüber zu zwingen, anders zu reagieren ("siehst du nicht wie sehr ich leide"). Der Hilfesuchende sieht nicht den Sinn in dem, was der Heiler tut (manchmal ist es Schweigen, manchmal Reden), die eigene Erwartung (wie es zu sein hat) wiegt mehr, als das was der Heiler tut oder betont nicht tut. Dies sehen wir sehr oft, wenn wir in bestimmten Situationen, wo uns zwar Leid gezeigt wird nicht reagieren WEIL DIE ZEIT noch nicht da ist um zu helfen.
3.)Misstrauen: auch dies sehen wir oft bei der Begleitung als Folge von Punkt 2. Solange es positives Feedback gibt („gut gemacht“) ist alles in bester Ordnung. Sobald am Thema gearbeitet wird und das eigene Ego sich gekitzelt fühlt folgt das Misstrauen: „dieser Heiler weiß ja nicht/sieht ja nicht/kann ja nicht/ darf ja nicht /soll ja nicht“ = der Heiler hat keine Ahnung (siehe 1.) = Resonanz des Themas wird auf den Heiler projiziert.

Ohne es zu merken verschließt sich der Hilfesuchende dem eigenen Heilungsprozess. Wie ihr seht, wird die „Schuld“ wieder im Außen gesucht (in dem Fall dem Heiler neben Dritten Beteiligten). Er agiert nicht, wie der Suchende sich das vorstellt. Diese „als richtig empfundenen“ Erwartungen sind sehr oft das Grundproblem. Wir weisen daher sehr oft darauf hin, Ja, wir arbeiten mit dir, doch unsere Antworten werden dir nicht immer gefallen… Die meisten können sehr gut mit der Thematik umgehen, wenn es dazu kommt, da das Vertrauen höher wiegt als das „ich will nicht reflektieren, es hat nichts mit mir zu tun“. Dieselben Dinge geschehen auch im Lehrer/Schüler Verhältnis und am Reiki oder anderes Energiesystem Weg. Interessant ist hierbei, dass dem Außenstehenden in diesem Fall die Fähigkeit abgesprochen wird, „die Dinge klarer zu sehen“ als derjenige, der Mitten in der Problematik steht. Nehmt Baba’s Satz, in welchem wirklich alles steht: „Ihr müsst frei sein, nicht nur von Furcht, sondern auch von Hoffnung und Erwartung. Vertraut meiner Weisheit.“ und „Liebt meine Unbestimmtheit, denn sie ist kein Fehler. Sie ist meine Absicht und mein Wille. Denkt daran: Nichts geschieht ohne meinen Willen“.

Bevor also eine Situation mit einem Heiler vorschnell beurteilt und darüber gesprochen wird sollte ich mich fragen:

  • Welche persönliche Motivation hat der Heiler so zu handeln? Gibt es überhaupt eine persönliche Motivation? (Wenn nicht, ist es resonanzloses Handeln auf Seiten des Heilers, es liegt also irgendwo bei mir).
  • Ist es möglich, dass ich mich irre? Wieso versteife ich mich bei MEINEM Thema so sehr darauf, „Recht behalten zu wollen“?
  • Meine Thematik verglichen zum Satz „Nicht mein Wille geschehe, sein Wille geschehe“ – kann ich diesen Satz zulassen? Oder ist es mein Wille um den es hier geht?

Diese Fragen werden helfen, Dinge zu relativieren. Für die Schüler, vergesst die Lebensregeln des Reiki nicht – ich nehme nur zwei Stück:

Gerade heute sorge dich nicht.
Gerade heute ärgere dich nicht.

Zweifelt nicht beim ersten Anzeichen von Sturm. Viele sind den Weg schon so weit gegangen und haben Erfolge erlebt. Gegenwind muss existieren, um dadurch zum Reflektieren bewogen zu werden. Widerstand findet immer als Korrektiv meiner eigenen Handlungen statt. Sorgt euch nicht und ärgert euch nicht darüber. Momentan ist die Zeit der Prüfungen. Es spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder… Habt vertrauen gerade in dieser Zeit und ihr werdet von Gott in Euch persönlich über diese Hürden hinweggetragen. Erkennt und lebt eure wahre Schönheit, lasst diese strahlende Schönheit nicht durch Leiden, Zweifel oder Ängste trüben. Seit wie die Sonne, die immer strahlt, auch wenn ein paar Wolken vorbei ziehen. Die Sonne bleibt unberührt von den Wolken und strahlt weiter.

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Ich glaube, ein Bekannter ist besetzt, Fremdenergien sind im Spiel. Könnt Ihr helfen?

Antwort von Matthias:

"Ich kann dich beruhigen. In 99% der Fälle handelt es sich NICHT um Fremdenergien. Unter vielleicht 400 Personen gibt es einen Fall. Meistens (und gerade jetzt in dieser Zeit) kommen unterbewusste Themen hoch, die sich in Form von sehr unangenehmen Bildern äußern. Ängste, Zweifel, Wut oder Hass werden dann manifest, die Ursache liegt aber im Menschen selbst. Wenn du natürlich zu einem Heiler gehst, der noch sehr in der "Fremdenergie" Materie (die eigentlich am spirituellen Weg eines der frühen Lernthemen ist) verhaftet ist, wird er auch genau dieses finden...

Gut wäre, wenn der Bekannte über seine Erlebnisse einmal offen sprechen kann und man in Form einer Spirituellen Sitzung die Thematik anschaut. Spätestens da offenbart sich das "woher" der unangenehmen Bilder oder Gefühle."

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Thema Ramtha - unsere Erfahrung

Antwort von Sabine und Matthias:

"Wir wurden von vielen von euch über das Seminar, an welchem wir teilnehmen wollten befragt. Bevor ich also über die Geschehnisse dort eingehe, schreibe ein paar grundlegende Informationen, da einige falsche Informationen dazu hatten:

  • Zu Ramtha kann jeder gehen, es gibt keine Ablehnung oder Prüfung vorher. Die einzige Voraussetzung um dort teilzunehmen ist es Geld (bei uns waren es 550,0 Euro pro Person) zu bezahlen und etwas zu unterschreiben. Ja, unterschreiben, doch dazu später. Es ist also einfach, an einem solchen Seminar teilzunehmen. Das Seminar wurde in einer großen Sportanlage abgehalten und es waren sehr sehr viele teilnehmer.
  • Ramtha ist keine lebende Person. Es soll sich vielmehr um eine gechannelte Wesenheit handeln. Diese wird und darf ausschließlich von einer Dame, die sich JZ Knight nennt, gechannelt. 
  • Ramtha ist „geschützt“ und JZ Knight hat „alle Rechte auf Ihn“
  • Ramtha’s Lehre beinhaltet eine grundsätzliche Aussage – schränke dich durch nichts ein. Tu was du willst. (siehe: Ramtha – das weiße Buch, Kapitel 13)
  • JZ Knight trat auch kurz in Bleep auf - dies war, was wir gesehen hatten und dachten uns, dies sehen wir uns an und waren gespannt, was es dabei für uns Neues zu lernen gäbe, was wir unseren Schülern weitergeben können. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keinerlei Hintergrundinformationen oder Bücher von JZ Knight gelesen. Ja, dies ist wahrlich interessant. Wir fuhren komplett unvorbereitet zu einem Seminar. Doch dies musste so sein, wie sich herausstellte….

Soviel zu den Fakten. Wir fuhren also zu dem Seminar in Italien, genossen vorher San Marino gesehen zu haben und kamen schließlich dort an. Nun ja, wir wollten eigentlich beide sofort umdrehen, nicht so sehr wegen des Massenauflaufs, doch sowohl der Veranstaltungsort als auch der Ablauf hatte etwas Liebloses an sich. Dies ist wahrlich sehr subjektiv, doch das Gefühl war ein sehr unangenehmes. Frei nach dem Motto „stelle dich dem Unbekannten“ durchliefen wir die verschiedenen Stationen der Anmeldung, um am Ende den Vertrag in die Hände zu bekommen. Richtig. Den Vertrag. Auf mehreren Seiten wurde uns da erklärt, was wir dürfen und nicht dürfen. Eine sehr nette Passage besagte, das alles, was wir hören würden

  • in keiner Form
  • in keiner Weise – auch nicht abgeändert

weitergegeben werden dürfe…. Wie bitte?
Auch sehr nett war, sollte Ramtha jemandem erscheinen, darf man nicht darüber sprechen noch behaupten Ramtha hätte mit einem gesprochen, nur JZ Knight darf dies…
Hmm. Interessant für jemanden, der sagt, man solle alles ohne Einschränkungen tun. Hierfür waren auf diesen Seiten sehr sehr viele Einschränkungen, doch Gott sei Dank war ja am Veranstaltungsort ein rechtlich versierter Mitarbeiter, der uns erklärte, dies würde schon zu keinen Problemen führen. Da Matthias ja ein Buch fertig gestellt hatte, stellte sich die nächste Frage: Wenn also im Ramtha Seminar „Wahrheit“ gelehrt würde und eine „abgeänderte Form“ dieser in seinem Buch schon geschrieben wäre oder geschrieben werden würde, hätte dies rechtliche Konsequenzen. Hmmm. Der Mitarbeiter meinte, wir sollten nach dem Seminar das Buch besser zur Ramtha Vereinigung zur Kontrolle schicken. Da war das Maß dann voll.  Wir weigerten uns die Verträge zu unterzeichnen, was sich später als die richtige Entscheidung heraus gestellt hatte… Wir genossen Italien und machten sozusagen unser eigenes Seminar und arbeiteten an dem Buch weiter.  Zu Hause angekommen wollten wir natürlich mehr wissen, fingen an den Hintergrund zu recherchieren und fanden schnell heraus, dass schon einmal eine Österreicherin verklagt wurde, die behauptet hatte mit Ramtha zu sprechen.  Doch am wichtigsten war es das oben erwähnte Ramtha Buch in die Hand zu nehmen und die Lehren zu lesen. Hier und weiter unten möchte ich Sabine zitieren, die einer Schülerin über das Seminar geschrieben hat:
„Aber zum Wesentlichen, dem oben genannten „alles ist möglich“, da alles Göttlich sei – diese Behauptung stellt Ramtha ja auf und geht sogar soweit, dass er einem Schüler die Frage, ob dann Mord auch in Ordnung sei, die Antwort gibt „ja, denn alles ist Göttlich“. Nun, ich denke, wenn ich dich besuchen käme, dein Kind schnappe und es vor einen Lkw auf die Strasse werfe, würdest du das gewiss nicht als Göttlich von mir empfinden. Ein krasses Beispiel, ich weiß, aber in diesem Falle muss es so extrem sein.“
Sabine erwähnte dieses Zitat mit gutem Grund. Ramtha vermittelt wirklich, dass man sich durch keinerlei Regelwerk einschränken sollte, da dies nur den Geist beschränkt. Dies ist schon richtig, doch eben nur dann, wenn man schon den Ego Anteil des Menschen überwunden hat und zum Wohle anderer Menschen handelt. Ramtha holt aber den Menschen mit seinen Aussagen dort ab, wo die Menschen heute stehen und noch vom Ego behaftet sind. Leider lieben die Menschen aber diese Aussagen, weil es Sie von der Aufgabe entbindet an sich selbst zu arbeiten.

„Ramtha hat in seinen Lehren sehr viele Wahrheiten, göttliche Wahrheiten. Werden schon so an die 85% sein. Das macht seine Lehren ja auch so glaubwürdig. Nur ist da ein wesentlicher, aber ganz wesentlicher Fehler: diese Eigenschaften kann eben nur einer seiner Göttlichkeit ganz Bewusster leben, einer, der sein Ego vollends überwunden hat oder sich entschieden hat zum Wohle der anderen ohne Ego, aber in menschlicher Form zu inkarnieren. Ist man allerdings noch nicht so weit, dann bedeutet sein Grundsatz „tu, was du willst, denn alles ist Göttlich“ für einen nur, dass man zur Zeit lediglich sein Ego verwirklicht und garantiert nicht Gott in seiner vollendeten Form. Und weißt du, was das eigentlich Fatale dabei ist? Dies sind die Ziele des Satanismus – die Verwirklichung des Egos. Tu, was du willst, egal, was es für den anderen bedeutet. Es geht nur um dich. Da geht es also nur um das Ego und kein bisschen um das Göttliche.
Allerdings hat auch dies Sinn: Satan, auch Luzifer genannt, bedeutet ja Lichtträger. Warum? Er trägt das Licht und der Mensch folgt ihm (quasi wie die Motten dem Licht folgen). Und das Licht zeigt uns den Weg zu Gott. Wir alle, die wir die menschliche Form gewählt haben, müssen erst unser Ego voll ausleben, damit wir es überwinden können. Der Weg zur Göttlichkeit ist wie eine Kurve. Wir gehen erst bergab, da wo nur unser Ego ist und sonst gar nichts. Erst da erkennen wir, weil wir erfahren haben und machen uns auf den Weg zurück, hinauf zu Gott. Deshalb heißt es ja aufsteigen, aufgestiegene Meister, etc… . Folge ich nun dem Weg Luzifers, gelange ich zwar schneller an die Talsohle, dies aber meist sehr schmerzhaft, und lieg dann eben quasi länger dort unten, bis ich mich so halbwegs erfangen habe und meinen Blick wieder nach oben wenden kann. Es führt alles zum Ziel – die Frage ist nur: wie viel Leid will ich auf diesem Weg den anderen und damit mir selbst zuführen?“

Ihr Lieben, ihr seht, wir haben euch die Erfahrung, die wir gemacht haben, genau geschildert. Dies ist sehr wichtig, da man immer die Kraft des Unterscheidens einsetzen sollte, um zum Kern einer Lehre zu kommen. Interessant war, dass wir dafür nach Italien fahren mussten, um es „live“ zu erleben. Rundherum hatte die Art und Weise nicht gepasst Menschen Verträge aufzuzwingen, um eine ausschließliche und rechtlich geschützte Wahrheit zu vermitteln. Unsere subjektive Meinung dazu ist einfach: lest das Buch, verwendet die Kraft des Unterscheidens um die integrierbaren Aspekte der Lehren anzunehmen und andere wiederum differenziert anzusehen. Das das Wissen rechtlich geschützt werden soll ist traurig, dass es einer rechtlich geschützen Vermarktungsstrategie unterliegt noch trauriger."

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Thema Meister Grad. Ich habe lange nachgedacht und anderen Reiki Meistern befragt. Für mich ist Meister und Lehrer Grad eine sehr wichtige Schritt geworden. Und ich möchte dies auf keinen Fall in einer Gruppe bekommen. Beim 1 und 2 Grad finde ich den Gruppe sehr hilfsreich und notwendig, aber für den Meister Grad finde ich den persöhnlichen Schritt und die Energie wehr wichtig.  Wie sieht Ihr es?

gruppe

Antwort von Sabine:

"Gerade durch die Gruppenarbeit erlange ich meine Meisterschaft. Einerseits akzeptiere ich, dass jeder mein Lehrer ist und ich von jedem in der Gruppe lernt, wie auch von jedem Schüler. Das nimmt die „Guru-Gläubigkeit“, nämlich in jeder Beziehung. Ich brauche keinen Guru, mein Nachbar ist mein Lehrer und ich laufe nicht in Gefahr selbst zu überheblich zu werden. Und ein sehr wichtiger Aspekt der Gruppenarbeit ist dieser: gerade DU bist wichtig für die Gruppe, da gerade DU Fragen stellst, die anderen die gesuchten Antworten bringen. So braucht jeder den anderen, weil er hilfreich ist für die eigene Entwicklung. Im übrigen ist es weitaus leichter etwas alleine zu machen ohne andere Menschen, die mich und meine Ansichten in Frage stellen, als eben in der Gruppe. Und genau dies bedeutet aber die Meisterschaft: ich stelle mich den anderen und ich will, dass sie mich in Frage stellen! In unseren Kursen ist die Gruppenarbeit gerade beim Meisterkurs auf eine sehr kleine Gruppe eingeschränkt. Wir haben aber am Vorbereitungstag eine Arbeit an den Zwillingseigenschaften, die eine Gruppe erfordert."

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Was denkt Ihr über die Zukunft? - 2012?

2012

Antwort von Matthias:

"Wie sehe ich die Zukunft? Wir befinden uns wirklich in einer Zeit des massiven Wandels. Menschen „erwachen“ und erkennen wie fehlgeleitet Sie gelebt haben. Diese Erfahrung wird nun den meisten Menschen zu Teil, jeder muss sich entscheiden. „Durchwurschteln“ ohne eine Entscheidung zu treffen, funktioniert nicht mehr. Dies bedeutet, ich fange an mein Leben neu zu strukturieren oder aber ich werde noch „geldgieriger“ und „funktionstüchtig“ was die erdigen Berufe angeht.

Was geschieht in dieser Zeit der Wandlung? Wir erwachen! Unsere Schwingung wird angehoben, dies ist der so oft zitierte Lichtkörper Prozess…

Wohin führt dies? Viele zitieren das Jahr 2012 als kritischen Wendepunkt. Ja, ich sehe dies auch so. Es ist spürbar, dass wahrlich schnell etwas auf uns zurollt.

Was ich jedoch nicht sagen kann, wie sich dies im „realen“ Leben auswirken wird. Ja, es sieht auch so aus, dass durch die Umweltbelastung große Veränderungen auf uns zukommen. Dies deckt sich dann mit vielen der Prophezeiungen. Jedoch empfinde ich persönlich das ganze nicht als Endzeitstimmung, denn das einzige was verloren geht, sind die falschen Bindungen an Dinge. Ich persönlich tendiere dazu, 2012 und die Jahre davor und danach einfach als Wandlungszeit zu sehen, wir verändern uns und werden neu erschaffen. In diesem Prozess läuft uns aber die Zeit davon, da viele Menschen einfach stur versuchen im Alten verhaftet zu bleiben. Hier ist viel Nachholbedarf, denn der Prozess geschieht eben nicht von heute auf morgen…

Was gilt es also für uns zu tun? 

  • Ordnung schaffen. Göttliche Ordnung. Sowohl in Beziehung als auch in allen anderen Belangen (Schulden, Arbeit etc.)
  • Überall sollte man hinter dem stehen können was man tut.
  • Unwichtige Dinge oder falsche Bindungen sollte man gehen lassen.
  • Weiters sollten wir die „Liebe“ erlernen und uns zu sorgen aufhören.
  • Dies bedeutet, wir lernen Vertrauen auf Gott.

Wenn du diese Dinge in dein Leben integrierst, wird auch 2012 mit Freude auf dich zukommen und nicht als eine Gefahr. Was immer auch geschehen mag, vertraust du dann einfach, und fürchtest dich nicht, da du der Illusion deiner Existenz entflohen bist. Vielleicht geht nämlich 2012 einfach nur spurlos im irdischen an uns vorbei, ohne dass man großartig davon etwas sieht.

Das Geschehene sehen werden auf jeden Fall diejenigen, die die oberen Punkte in ihrem Leben integriert haben. Die anderen werden es einfach verschlafen – und dies für eine sehr lange Zeit sogar."

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Bei der Meditation versuche ich immer wieder mir Gott vorzustellen, doch seit 2 Sitzungen kommt dieses Bild nur mehr in abgeschwächter Form, es ist nicht mehr so hell und strahlend, genauso als hätte man das Licht ausgeschaltet, nicht finster aber doch nicht hell. Das irritiert mich sehr.

meditation

Antwort von Sabine:

"Zu deinem „verblassenden“ Gottesbild: ich weiß ja nicht, welches Bild du dir gewählt hast. Sollte es ein vorhandenes „Abbild“ sein (Baba, Jesus, Maria oder wer auch immer), dann würde ich mir zur Meditation das Bildchen vor mich hinlegen und es vor der Meditation betrachten. Nicht jeder hat ein visuell ausgerichtetes Gedächtnis und so fällt dies dem einen leichter und dem anderen eben nicht so leicht. Wir haben auch sehr viele schöne Bilder am PC abgespeichert, falls du keines findest, dass dir gefällt. Auch bei: www.allposters.de  findet man ganz tolle Bilder.

Ich gebe dir aber auch einen ganz anderen Tipp: In diesem Fall kann ich dir die Lichtmeditation sehr empfehlen. Sie erfüllt für mich vielerlei Zwecke: sie stärkt, weil man gestärkt/von innen her erleuchtet herausgeht. Sie macht einem die eigene Göttlichkeit bewusst. Sie stärkt dieses Gottesgefühl und die Liebe zur gesamten Schöpfung, den Frieden mit allen und allem. Sollte dir die CD mit der Lichtmeditation zu lange sein, kannst du ja eine andere Musik dazu wählen, bzw. sie mit deiner anderen Meditation verbinden.

Noch ein Hinweis zur Meditation zur Entfernung unliebsamer Charaktereigenschaften: Hier bäumt sich atürlich das Ego auf, das will einfach keine Veränderung. Und dazu ist dem Ego jedes Mittel recht, auch wenn es dabei deinem bewussten Teil quasi Angst einjagen muss. Hauptsache, du bleibst hübsch im Alten. Mach dir da einfach keinen gewaltsamen Druck, sondern lass dir alle Zeit dieser Welt. Wiederhole einfach deine Meditation mehrere Male, bis die Auflösung klappt.

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Schulmedizinische Diagnose Krebs - was ist der spirituelle Hintergrund?

Antwort von Sabine:

"Krebs ist eine SEHR ernst zu nehmende Krankheit, es ist sozusagen der Schuss vor den Bug. Mal von vorne: Der Mensch ist ja nicht nur sein Körper, er ist ja weitaus mehr, aber das weißt du ja. Eigentlich ist der Körper das Haus, in dem wir hier leben – noch besser wäre es ihn als den Tempel unserer unsterblichen Seele zu betrachten, da die Seele einerseits einen Tempel verdient und anderseits wir mit einem Tempel anders umgehen als mit einer simplen Behausung. Viele Menschen gönnen oftmals ihrem Auto mehr als ihrem Körper – banales Beispiel: das Auto bekommt das beste Öl, damit es weiterhin gute Dienste leistet, für sich selbst kauft er billiges Öl für den Salat, das reicht auch…

Unsere Seele speichert ja jegliche Erfahrung, die sie je gemacht hat. Gibt es da Belastendes, will sie diesen Ballast verarbeiten. Da ist ein Problem: all dies liegt im Unbewussten. Nun muss dieses Unbewusste irgendwie an das Bewusstsein „rankommen“. Zuerst versucht dies die Seele durch die „innere Stimme“ – „du, damit fühl ich mich nicht wohl – können wir da etwas ändern!??“. Naja, Änderung mag der Mensch bekanntlich nicht besonders und (falls er die innere Stimme bei einer belastenden Situation hören sollte) ignoriert einmal alles und macht stur weiter. Nichts ändert sich, die Seele hat in bestimmten Situationen Schmerzen, meldet sich, wird weiter ignoriert. Ok, nächstes Geschütz anfahren! Versuchen wir es über den Körper, vielleicht reagiert da der „Besitzer“? Es beginnen die kleineren Beschwerden. Wo die Beschwerden auftreten, hat immer mit der seelischen Ursache zu tun, eine Tatsache, die sich selbst im Volksmund in einigen Aussagen niedergeschlagen hat. Hat man z.B. Probleme damit belastende Emotionen zu artikulieren, bleibt das Ungesagte als Entzündung im Hals stecken (weil weiter kommt es ja nicht, also über den Hals in den Mund und über die Lippen zu meinem Gegenüber). Dann hat man oft „einen Kloß im Hals“. Ist man bereits auch sehr wütend, dann „hat man soo einen Kragen“. Man kann auch „die Nase voll haben“, es können einem verletzende Bemerkungen eines anderen einen „Schlag in die Magengrube“ verursachen. Magen deshalb, weil dies unser Zentrum der Urteilskraft ist. Hier ist unser „Bauchgefühl“ zu Hause. Der Magen beurteilt alles, was hereinkommt, und zwar wirklich alles! Dementsprechend leiden manche unter Magenschmerzen, Übelkeit bis hin zur Gastritis, wenn sie ständig gegen ihr Bauchgefühl agieren. Beispiel gäbe es da nun viele, aber ich will dir ja kein Buch schreiben ! 

Aber warum ändert der Mensch nicht etwas, wenn es bereits körperlich unangenehm ist? Weil da die Angst ist. Die Angst vor der Konsequenz. Was bewirkt mein „Aufmucken“ – egal ob im Job oder zu Hause? Vielleicht mögen mich dann andere nicht mehr so, wenn ich mich ändere? Angst vor Liebesentzug passiert oft und von den meisten Menschen unbemerkt. Diese Angst lähmt, macht handlungsunfähig. Die Seele verzweifelt langsam: „hallo!? Hörst du mich nicht?? Ich verzweifle, ich halte diese Schmerzen nicht mehr aus! Ich werde wütend über das, was mir passiert!“ Und das ist dann diese Wut, die sich körperlich wieder manifestiert – so wie Dr. Dahlke es beschreibt: erst wird eine Zelle aggressiv, dann eine weitere, dann mehrere. Das heißt: alles was sich in unserem Inneren, der Seele, abspielt, zeigt sich im Außen, in diesem Fall im Körper. Die Aggression, die ich leben sollte, z.B. in der Kommunikation mit meinen Mitmenschen oder Partner: „du, das tut mir weh, was du da tust oder sagst, das will ich nicht!“, die lebt nun mein Körper aus. Das kann ich nur wieder rückgängig machen, indem ich die Aufgabe annehme und es nicht weiter meinen Körper ausbaden lasse. Dann gibt die Seele Ruhe, die zum allerletzten Mittel gegriffen hat, das bereits lebensbedrohlich, mindestens aber beschneidend (im wahrsten Sinne des Wortes) ist – den Krebs. Da reagiert ja der Mensch meistens – nicht immer allerdings. Wird ja auch ein Problem, wenn unsere Behausung Schaden nimmt…

Und somit siehst du schon, dass natürlich die „betroffene Region“ etwas über das seelische Problem aussagt. Nehmen wir zum Beispiel Brustkrebs: Brustkrebs ist in unserer westlichen Kultur sehr im Vormarsch laut wissenschaftlicher Studien. Nun, es hat sich in den letzten Jahrzehnten viel geändert in der Rolle der Frau. Vieles hatte sein Gutes, verschaffte der Frau mehr Rechte und Möglichkeiten, vieles war aber auch zuviel des Guten und wurde zum Schuss nach hinten. Die Frauen haben versucht ihren Status zu verbessern, indem sie versuchten sich in den Eigenschaften des Mannes zu verbessern. Warum aber es dort versuchen, wo wir fremd sind? Wir verfügen über Qualitäten, wo kein Mann mithalten kann: Zartheit, Feingefühl, Empathie, Weichheit, Fallen lassen. Da steigen Männer aus, verstehen dies nicht. Anstelle weiblicher Qualitäten, weibliche Stärken, zu pushen, haben Frauen versucht die Qualitäten der Männer anzueignen – das kann nur schiefgehen auf Dauer. Stell dir nur mal vor, Männer würden es mit weiblichen Qualitäten probieren!? Da würde Frau lachen!? Na, was tun den die Männer umgekehrt? Eben. Für die Seele einer Frau bedeutet aber dieser Versuch sich männliche Eigenschaften immer mehr anzueignen und die weiblichen immer weniger zu leben eine wahre Qual, ein ständiger Kampf, wo ihr irgendwann die Puste ausgeht, die Seele Herzschmerzen bekommt. 

Erinnere Dich als ein dir sehr lieber und wichtiger Mensch gestorben ist. Erinnerst du dich noch, wie das richtig im Herzen weh getan hat, nämlich auch körperlich? Es gibt diese Herzschmerzen ja wirklich, deshalb sagt man ja auch, dass die Seele im (körperlichen) Herzen wohnt, weil es genau da dann schmerzt. Dieser Schmerz strahlt aus in die anderen Körperregionen, also in diesem Fall den Brustkorb. Bei Brustkrebs zeigt sich da der Schmerz im Herzen und anderseits die angegriffene weibliche Seele, das Frau-sein. Schließlich sind gerade die Brüste etwas sehr weibliches, das ist ja unbestritten! Das ist es, worauf Mann instinktiv reagiert, das ist es, was ein Fortbestehen der Menschen ermöglicht (stillen) und somit auch ein Symbol der Fruchtbarkeit."

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Beim 2. Reiki Grad und Meister Grad ist es Bedingung Nichtraucher zu sein. Aber an diese Regel hältet Ihr selbst nicht und Ihr könnt dies nur empfehlen, aber nicht kontrollieren. Was ist wenn jemand zu Euch kommt, und sagt ich rauche sei 2 Monate nicht, macht den Meistergrad und dann beginnt wieder zu rauchen? Wäre es nicht sinnvoller, daß Ihr nur als Empfehlung ausschreibt?

Antwort von Sabine:

"Alle, die damit ein Problem haben und nachfragen, erklären wir dies immer persönlich ausführlich, warum wir das so handhaben. Es ist keine Empfehlung, weil eine Empfehlung zu leicht auf die Seite geschoben wird. Es sollte für jeden seine eigene Verpflichtung sich selbst und vor allem seinen Klienten gegenüber sein. Wir wissen durchaus, dass es Schüler gibt, die sich nicht daran halten, aber es ist nicht unsere Aufgabe deren Handeln zu beurteilen oder gar zu verurteilen. Diejenigen wurden aufgeklärt, warum es wichtig ist, keinen Süchten anheim zu liegen und es liegt in ihrer Verantwortung dementsprechend zu handeln. Wir erklären jedem, dass wir es als wichtig und bedingend halten suchtfrei zu sein, wenn er andere behandeln will. Wir sehen dies auch nicht als Empfehlung, sondern als Grundsatz. Allerdings nehmen wir weder Atem-, noch Urinproben, da wir es eigentlich mit erwachsenen Menschen zu tun haben, die wir zu nichts zwingen können und schon gar nicht wollen. Trotzdem haben wir den Grundsatz, dass ein Reiki-Heiler suchtfrei sein soll. Wir helfen jedem Schüler, der es wünscht bei unseren Anti Rauch Terminen."

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Wie finde ich heraus, ob ich eine Gabe habe Reiki zu geben?

reiki

Antwort von Matthias:

"Reiki ist eine menschliche Eigenschaft, die jeder kann. Die einzige wirkliche Frage die sich stellt, ist, "wie durchlässig" bin ich als Kanal. Dies wiederrum hat nicht mit der Ausbilung als solches, sondern viel mehr mit den eigenen Ego Themen zu tun. Wenn ich unter Tags jemanden übers Ohr haue, oder mit meinem Partner einen riesen Konflikt austrage, vielleicht auch noch ein paar Zentren missbrauche (Macht, Manipulation etc.) dann fliest danach bei einer Behandlung dementsprechend wenig. Wenn ich in meiner eigenen Mitte bin, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Als Reiki Meister meine ich daher, es gibt viele Reiki Meister die nicht über den 1. Grad hinaus gewachsen sind, und viele Leute, die nie Reiki gemacht haben, aber wahre Reiki Meister sind. Hände die heilen, sind nun einmal heiliger als Lippen die beten. Man muß wirklich kritisch an seinen eigenen Themen arbeiten, und dazu gibt es eben viele Mittel. Je mehr ich auflöse, desto besser fliesst die Kraft. Je mehr es fliesst, desto mehr Wunder geschehen. Es wird mit der Zeit immer einfacher.

Die Frage, die sich weiters stellt ist, wie weit jemand spirituell entwickelt ist, wieviel Seelenwissen hat sich über die Inkarnationen angesammelt. Wie weit ist das Ego noch im Vordergrund, oder doch schon das Höhere Selbst. Manchmal treffen wir bei unseren Arbeiten Menschen, deren Zugang zum Höheren Selbst schon sehr entwickelt ist. Im Schnitt könnte man sagen, ca. 1 Person von 50. Diese Person muß sich noch gar nicht in dieser Inkarnation mit geistigen Dingen beschäftigt haben. Dies sind aber dann auch die Menschen, die wir darauf hinweisen, sich aktiver mit der Materie zu befassen.
Wir raten dies natürlich jedem, doch wenn jemand wirklich schon weiter ist, aber die Erfahrung noch brach liegt, reden wir darüber.

Vielleicht war es ja so bei Dir, oder auch anders. In jeden Fall rate ich jedem, den Weg zu gehen, um weg zu kommen aus der Scheinwelt, und das Wahre zu suchen."

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Können Ringe und andere Materialien Reiki aufhalten?

Antwort von Matthias:

"Ich dachte mir, ich schreibe noch schnell etwas über Ringe und andere Materialien, das Händewaschen etc. Ein einfaches Beispiel. Wir behandeln auch sehr viel über die Ferne. In diesem Fall haben wir z.B. einen vier jährigen Buben der in einem Krankenhaus liegt. Umgeben von Tonnen an Beton, Stahl und sonstiges. Auch hier ist trotzdem über die Ferne eine Behandlung möglich. Reiki läßt sich durch nichts aufhalten. Es fließt ganz einfach. Du kannst es ganz einfach austesten, indem du jemanden behandelst und dazwischen einfach Materialen legst (am besten macht man das natürlich mit seinem Partner oder Freund). Ich glaube dir sofort, dass du etwas am Ring wahrgenommen hast. Es war definitiv eine Form von Entladung hat aber nicht direkt mit der heilenden Reiki Energie zu tun. Es gibt viele verschiedene Energieformen. Beim zweiten Reiki Grad lernt man ja Symbole, sowie die Fernheilung. Dies funktioniert ja auch deswegen, weil man mit der inneren Visualisierung des zu Heilenden arbeitet. Ich habe also das Bild vor mir, und arbeite damit. Wichtig ist aber folgendes zu bedenken. Das was ich GLAUBE - IST. Das ist die göttliche Kraft in uns allen. Das ist es, was Christus meinte, als er die Jünger als kleingläubig bezeichnete, als sie über das Wasser gehen sollten. Wenn ich glaube, daß ein Material bei der Arbeit stört, TUT es das auch. Wenn ich glaube, dass Wasser meine Hände reinigt, ist dies eine wunderbare Visualisierung für die Reinigung, und es wirkt.
WENN ich wirklich glaube, dass Leute mich ansehen müssen und ich bringe Heilung, ist dies schon genauso Reiki über die Augen, und es wirkt. Die Kraft der Gedanken ist nicht zu unterschätzen. Bringt also die Gedanken, das Handeln und Herz in Einklang, und es funktioniert wunderbar. Wenn du die Pflanze also ansiehst, LIEBE sie. Liebe heilt. Giesse sie in Gedanken, Handle dabei und gebe Ihr Reiki mit den Händen. Dann hast du die Visualisierung UND das Reiki über die Hände in Einklang gebracht. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, in der Anfangszeit unserer Arbeit wahren Visualisierungshilfen absolut wichtig: Kerzen, Wasser, Reinigung, Rituale und vieles mehr. Jetzt reicht der Augenkontakt oder die reine Visualisierung. Viel Freude beim Denken und Tun.

Aja, und um gleich die Frage zu beantworten: Nein, momentan gehe ich noch nicht über das Wasser, aber ich übe."

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Kann das dritte Auge geöffnet werden?

dritte

Antwort von Matthias:

"Hier meine Erfahrung dazu: Wenn wir unsere Sitzungen mit den Hilfesuchenden haben, kommt es bei ca. der hälfte der Personen zur Öffnung des dritten Auges, aber nur für die Zeit der Sitzung. Die Personen haben dann auch Aura und andere Wahrnehmungen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass dies schon kurz nach der Sitzung, wenn die Leute nicht mehr in unserem Feld stehen wieder vorbei ist. Von ca. 40 Personen die kommen ist dann vielleicht eine darunter, wo nach der Sitzung das dritte Auge offen bleibt, und da haben wir dann auch intensiven Kontakt und begleiten.

Persönlich kann ich natürlich etwas dazu tun: an meinen persönlichen Themen arbeiten, arbeiten, arbeiten. Je mehr ich auflöse, desto durchlässiger bin ich als Kanal, desto besser funktionieren meine energetischen Zentren, und es öffnet sich das dritte Auge von ganz alleine.

Als Reiki Lehrer hebe ich die Energie des Einweihenden an, reinige sein System und trage dabei zur Entwicklung bei. Gehen muß der Schüler selber, und an seinen Themen arbeiten. Wir sind hier nur Begleiter. Deswegen ist eine Einweihung keine Garantie für die Öffnung des dritten Auge.

Meistens ist es so, wenn es um das Arbeiten an den eigenen Themen geht, dies nicht so gerne gehört wird. Mensch tendiert dazu, lieber ein Ritual zu machen, als an sich selbst zu arbeiten. Aus persönlicher Erfahrung an mir selber, sowie auch bei den Schülern haben folgende Sachen sehr geholfen:
Sei dir des Spiegelgesetzes bewusst: Alles was du also wahrnimmst, und dich besonders berührt, zeigt dir deine Resonanz auf. Ganz speziell geht es hier natürlich um dunkle Emotionen, wie Hass, Neid, Missgunst und Ärger. All dies vergiftet dein System, in jeder Hinsicht, körperlich wie spirituell. Daher ist es wichtig zu bedenken, dass ALLES, was ich aussende zu mir zurückkommt. Bin ich also ein Reiki Lehrer, der im tiefen Inneren aus Geldgier Dinge tut, ist es MEIN Thema und ich kann auf Menschen herum doktern soviel ich will, und werde nur bedingt helfen können. Sehr oft sind die Therapeuten selbst diejenigen, die eigentlich Hilfe brauchen. Wir sagen dazu immer, geht nach dem Bauchgefühl, wenn ihr eure Lehrer aussucht und nicht nach den Zertifikaten. LEBEN diejenigen das, was sie predigen, oder ist es nur Schein? Sind sie das blühende Leben, glücklich und STRAHLEN oder nicht.
Das Ziel ist, selbst zu diesem Strahlen zu werden und an jedem die Engelsflügel zu sehen.
Sehr geholfen hat uns auf dem Weg, die Bücher von Sai Baba, z.b. die Sai Baba spricht Bände. Hier haben wir unsere umfangreiche Literaturliste wenn du die Bezugsquellen suchst. Bei dem ganzen spirituellen Weg geht es nämlich nicht um TECHNIK, sondern um die Reinigung von einem selbst. Ich kann dir die Weisheiten von Baba wirklich sehr empfehlen, da darin wirklich alles enthalten ist. Wenn ich die Zusammenhänge verstehen anfange, wie wir Menschen aufeinander wirken, dann kann ich an meinem Verhalten arbeiten."

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Reiki in der Shwangerschaft?

schwanger

Antwort von Matthias:

"Ja, wir behandeln sogar sehr oft Schwangere und auch Hoch Schwangere mit Reiki. Es harmonisiert und entspannt. Wir lösen auch Urblockaden mit der metamorphosischen Methode. Nein, es gibt keinerlei Gefahr bei der Behandlung."

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Wie schützt Ihr Euch vor Energieraub? Wenn ich jemanden energetisch behandle, also meine Energie gebe, dann wird der vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, wenn er wieder ausgelaugt ist an euch denken und euch so anzapfen!

Antwort von Matthias:

"Bei diesem Thema möchte ich auch gerne Stellung beziehen, da wir sehr viel mit Tod Kranken, als auch mit Leuten arbeiten, die sich gerne "an anderen energetisch bedienen".

Folgendes ist hier für mich wichtig:
Niemals würde ich sagen "wenn ich jemanden Energie gebe". Dies ist nicht im Sinne von Reiki und eine Affirmation, die nicht hilfreich ist. Einige unsere Schüler hatten Probleme mit Schwerstkranken, und fühlten sich ausgelaugt nachdem sie behandelt hatten. Alle hatten eines gemeinsam "ich habe ihm/ihr Energie gegeben". Komplett verkehrt. Dann passiert es auch so. Ein sehr schönes Ego Thema. Wir geben keine Energie sondern sind nur Kanal. Dann kann rein gar nichts passieren. Was sich natürlich immer wieder dazwischen drängt, ist unser Ego. Welches sagt "Toll wie DU da geheilt hast, DU kannst ja soo viel". Stimmt so nicht. Vielleicht ist man ein guter Kanal, wird aber sicherlich ein noch besserer, wenn man sich komplett aus der Sache herausnimmt und die geistige Welt arbeiten läßt. Dies ist auch die Essenz des Meistergrades. Die Stärke im NICHTS TUN.

Ich kann mich gut and unsere Anfänge erinnern. Schutzkreise, Kerzen, Schilde und mehr. Alles war so ungemein wichtig. Warum? Weil wir glaubten, dass WIR taten. Da mussten wir uns schützen, Schilde aufbauen und und und. Dies ist alles nicht notwendig. Ich kann jedem ganz offen, mit allen Chakren weit geöffnet begegnen, und Liebe durch mich von der geistigen Welt fliessen lassen. Ganz egal wen wir nun behandeln, gehen wir gestärkt heraus, aber niemals ausgelaugt.
Wenn es einmal passiert, dass man sich selber wirklich schlecht fühlt, dann hat einen gerade wiedereinmal das eigene Ego eingeholt und man insgeheim geglaubt was man gerade zuwegen gebracht hat.

Die einzige Ausnahme die dann und wann auch geschieht, ist wenn Fremdenergien am werken sind. Doch hier setzen wir uns schon lange nicht mehr mit Schutz auseinander, sondern wieder, in die göttliche Energie stellen, Liebe finden, und dann sagen: "ich wiedersage". Voila, die andere Kraft hört auf zu wirken. In Sekunden schnelle. Ohne grosse Rituale.

Ich nehme mir immer Jesus als Vorbild. Was hat er getan? was hat er gebraucht um sein Werk zu vollbringen? Schutzkreise? SChilde? alles nicht. seine vollkommene Hingabe zu Gott war es. Die allumfassende Liebe die einen unverwundbar macht. Was uns davon trennt, ist immer nur unser Ego."

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Wie trainiere ich meine spirituelle Gabe (neben dem "technischen" erlernen von Praktiken)?

reiki2

Antwort von Matthias:

"Das höhere Selbst spricht tagtäglich mit uns, sei es über unser Bauchgefühl oder andere Körper Gefühle. Wenn die Wahrnehmung weiter geschärft ist, dann kommen die Bilder und Klänge noch dazu... Doch wie fördere ich das?
Das was uns von Gott und unserem göttlichen höheren Selbst trennt ist unser Ego. Ego macht blind. Und leider sind die meisten, Reiki praktizierend oder nicht, von Ego geblendet. Dies äußert sich überall, im Alltag mit den Mitmenschen, es äußert sich in Neid, Hass und alle anderen starken niederen Gefühlen. Ein einfaches Beispiel dazu. Im Ashram von Sai Baba gibt es strickte Verhaltensregeln. Eine Besucherin hat sich überhaupt nicht an diese Regeln gehalten und war auch sonst nicht nett zu den Mitmenschen. Die braven anderen, die sich geistig schon sehr weit sahen, beklagten sich ärgerlich bei Baba, warum gerade er SIE gewählt hatte um in seine Nähe zu dürfen. Baba antwortete nur "Um euch euren Neid zu zeigen".
Genau darum geht es. Meine Ego Themen zu erkennen und Stück für Stück aufzulösen. Und bitte glaubt mir, jeder von uns ist voll damit. Derjenige der es nicht mehr ist, kann letztendlich über Wasser gehen.
Es gibt wunderbare Meditationstechniken, die uns helfen unser Ego aufzulösen. Dies ist aber nur ein Weg unter vielen und passiert nicht von heute auf morgen. Leider tendieren die meisten dazu, den schnellen Weg zu suchen. Und eine Antwort die auf "Sprays, Steine oder ich behandle dich schnell" hinaus läuft, wird leichter als Antwort angenommen, als die des Weg des Menschen gehen zu müßen.
Beim Auflösen von Ego Themen nie vergessen, wo ich diese erkenne. Nie in mir selber, sondern durch das Spiegelgesetz an den Dingen, die mich an anderen so besonders stören, daher die Resonanz. Deswegen vergesst nie, wenn Ihr über jemanden schlecht sprecht, dass Ihr über Euch selbst sprecht. Erst wenn man das Gute in allen sieht, ist man im Christusbewußtsein, dann IST man das höhere Selbst und nicht mehr das Ego. Deswegen raten wir immer, wenn Ihr Hilfe bei Lehrern sucht, die Euch weiterbringen sollen: Seht Euch die Lehrer genau an. Leben Sie was Sie predigen? Sind Sie glücklich? Die Beziehung, die Sie leben, ist diese glücklich? Sind Sie selber gesund? Wenn ja, dann haben diese vieles schon aufgearbeitet und sind nicht vom Schein des eigenen Zeritifikates geblendet. Verlaßt Euch nur auf Euer eigenes Bauchgefühl/Höheres Selbst bei der Wahl, oder geht den Weg einfach selbst."

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Was macht einen Meister aus? Ist Meistergrad gleich Meisterschaft?

Antwort von Matthias:

"Kann ich mich schon Reiki Meister nennen? - Nein... Reiki Grade beschreiben den "Grad" auf welchem wir auf der bewußten (gelernten - KOPF) Ebene stehen. Aber nicht mehr. So viele vergessen, dass Grade NICHTS aber auch gar NICHTS über die Qualifikation aussagen, oder wo sich jemand mit seiner Selbstfindung befindet... Zertifikate sind da wirklich nutzlos.

So oft habe ich schon geschrieben, dass es "Reiki Meister" wie Sand am Meer gibt, die über den ersten Grad nie hinausgewachsen sind. Auf der anderen Seite gibt es genug Menschen, die niemals Reiki gemacht haben, aber wahre Reiki Meister sind...

Wo sieht man das nun?

Wieder einmal an der Auflösung der Ego Themen. Wir raten jedem seine sogenannten Lehrer eingehend zu testen... Sind die Lehrer auf allen Ebenen gesund? Sind sie glücklich? Wie sieht es in der Mann Frau Beziehung aus? Leben Sie was Sie predigen... usw.

Es gibt leider soviele selbst noch kranke Heiler, die lehren wollen, selbst aber das Heilsein noch nicht erfahren haben. Ja, dies macht die Suche nach einem Lehrer ganz schön schwierig.

Selber handhaben wir es so, dass wir unsere Schüler begleiten, genügend Abstand zwischen den Kursen haben, und wirklich schauen, wo jeder einzelne in seiner Entwicklung steht. Ja, wir sagen es auch, wenn es richtig ist noch zu warten. Manche hören das natürlich nicht gerne. Es ist auch die Verantwortung des Lehrers, durch die Führung seines eigenen Höheren Selbsts vorsichtig und behutsam die Schüler am Weg der Schattenintegration sowie Heilung des inneren Kindes zu unterstützen.

Warum also Reiki Meister werden? Kann man so nicht beantworten, viel mehr würde ich sagen, Reiki an sich ist der Beginn eines Weges der Selbstfindung, der irgendwann zur Meisterschaft führt. Und dann lebt und spürt man, dass nicht mehr "unser" Wille geschieht, sondern seiner - Gott, die Geistige Welt, die universelle Lebensenergie.

Wie finde ich den richtigen Lehrer?

Auf jeden Fall persönlich kennen lernen und sich absolut auf das Bauchgefühl verlassen. Es muß vom ersten Moment an stimmig sein. Es darf keinen Bauchgefühl-Zweifel geben, dass der Lehrer nicht das lebt was er predigt. Ja, ein hoher Anspruch, aber jeder Schüler hat ein Recht darauf. Ich kann mich noch sehr gut an unsere eigene Suche erinnen, die war lang und hat uns ca. 1300 km vom Wohnort entfernt geführt. Doch jeder km hat sich ausgezahlt.
Deswegen sollte man sich wirklich auf sein eigenes Höheres Selbst verlassen, dass einem sehr gut über die vielen Gefühlszentren im Körper Bescheid gibt was wahr ist und was Schein. Wie vorher schon geschrieben... die Lehrer sollten Heil Sein. Es gibt eine wunderschöne Abhandlung von Sai Baba über den Archetyp des kranken Heilers. Ich kann diese nur jedem empfehlen. Meine Frau und ich praktizieren gemeinsam, und haben dadurch ein wunderbares Instrument zur Selbstkontrolle entdeckt. Wir hinterfragen uns gegenseitig und machen uns auf Ego Ausrutscher aufmerksam. Dies hat wirklich geholfen..."

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Stimmt die Aussage: Lass die Finger davon Reiki zu praktizieren weil es dich selbst schwächt und schütze dich?

meister

Antwort von Matthias:

"ich kann mich sehr gut an unsere Anfangszeit als Heiler erinnern. Meine Frau und ich hatten uns so ziemlich vor allem geschützt was irgendwann irgendwo jemand gesagt oder geschrieben hatte. Tatsächlich hatten wir dann auch genügend Phänomene, die uns bestätigten wie wichtig das Schützen sei. Nun ja. Vieles hat sich seit damals getan, und ich würde es nun so formulieren:
Da man sich seine eigene Realität durch seinen Glauben schafft, war dies auch bei uns so- eben in Bezug auf das Thema Schutz. Je mehr man aber behandelt, je mehr man sich in die Christusenergie stellt, desto liebesfähiger wird man den Hilfesuchenden gegenüber. Schutz ist dann überhaupt keiner mehr notwendig.

Wovor muss sich ein Mensch schützen?
Welche Emotion steckt hinter "Schutz brauchen"?
Es ist immer die Angst, die uns antreibt Schutz haben zu wollen. Sei es die Angst vor etwas unbekannten, etwas mächtigeren oder wie auch immer die eigene Realität geformt ist.
Dies ist ja auch der Grund, warum der Heiler an sich daran arbeiten sollte seine Themen in den Griff zu bekommen, bzw. eben an seinen unbewussten Themen zu arbeiten. Dann begebe ich mich in die Obhut Gottes, gebe mich ganz hin, und fürchte kein Unglück mehr. Sehr schön hat dies Stepski Doliwa im "der gute und der problematische Therapeut" beschrieben (Sai Baba spricht über Psychotherapie).

Wir nehmen immer Jesus als Beispiel eines großen Heilers: was hat er benötigt? Sprays, Kerzen, Wachtürme im Norden Süden Osten oder Westen? Salz, Wasser oder sonstige Hilfsmittel?
All dies sind Visualisierungshilfen, die wir am Anfang des Weges als Glaubensverstärker benötigen. Je freier die eigene Energielinie aber wird, je mehr eigene Blockaden entfernt wurden, je mehr ich mein eigenes Ego aufgelöst habe, desto freier werde ich. Ich werde zu einem höher Schwingenden Kanal.
Wenn dann der richtige Moment gekommen ist, kann man sich von den physischen und gedanklichen Krücken befreien und einfach seine Arbeit als Heiler tun. In diesem Zustand ist man unantastbar weil man in der universellen Energie steht - zu Ihr geworden ist.
Wenn ich also heute eine Behandlung beginne, bitte ich einfach darum SEIN Werkzeug zu sein, und das nicht mein Wille sondern SEIN Wille geschieht.
Was ist also "richtig"? alles ist richtig, je nachdem wo jemand in seiner Entwicklung steht."

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Das Internet ist voll von Sai Baba und seinen negativen Taten. Ihr habt Ihn auch auf der Webseite. Sein Tempel ist alles andere als bescheiden und voller Gold. Um Baba ist es doch nichts anderes als eine einfache Sekte.

baba

Antwort von Matthias:

"Zu unserer Webseite und Sai Baba: Ja, du hast vollkommen recht, Baba ist dort zentral zu finden, aber was viel wichtiger ist, zentral in unseren Herzen zu finden.
Da stellt sich die Frage des warum?
Ich kann es nur so ausdrücken, ich selbst bin ein sehr kritischer Mensch was „Wunderheiler, Sekten und Gurus“ betrifft. Ja, ich nenne all diese Worte in einem Satz. Nun denn, als meine Frau und ich das erste Mal mit Sai Baba in Berührung kamen, war dies mittels eines Bildes bei unseren Lehrern. Soweit so gut, doch muss ich ehrlich sagen, konnte ich überhaupt nicht mit diesem Bild, es hatte nichts, aber auch gar nichts was mich ansprach. Im Gegenteil. Mein kritisches Denken und das erste Bauchgefühl hatte in mir eine ganze Reihe von Ablehnungsgefühlen ausgelöst. Sehr interessant ist wirklich eines: die Fotos von Baba sind so konträr zum eigentlichen Erlebnis wenn man Ihn trifft, wie ich es bisher bei niemanden sonst gesehen habe. Warum? Ich weiß es nicht.
Da ich aber in jeden Fall mehr wissen wollte, da ich nicht verstand, „wieso gerade unsere Lehrer ein Bild von Baba hatten“, las ich so ziemlich alles was ich über Baba – aber speziell kritisches - finden konnte. Und da war einiges.
Hier musste mein eigenes kritisches Denken jedoch zugeben, dass es so niemanden Bekannten gibt, über den es im Internet nicht schlimme Dinge zu berichten gab.
Also informierten wir uns weiter, doch zum gleichen Zeitpunkt geschahen in unserer Heilarbeit viele wunderliche Dinge, die uns wahrlich nicht zu erklären waren und immer rund um das Thema Baba geschahen.
Nach einem längeren Weg, bei welchen wir wahre Wunder erleben durften, entschlossen wir uns, der Sache auf den Grund zu gehen und reisten nach Puttapharti (Indien) um Baba im Ashram zu besuchen (wo ca. 15000 Menschen täglich sind). Nun denn, dort wurden wir eines besseren belehrt und was ich aus eigener Erfahrung dort erleben durfte sprengte alles bis her dagewesene. Es war ein langer Weg dorthin, doch nur durch die persönliche Erfahrung konnte ich mir mein eigenes Bild schaffen.
Dies ist auch was ich jedem Rate: schafft euch euer eigenes Bild und vertraut dabei niemanden außer Euch selbst und Gottes Führung. Abraten kann ich (und dies betrifft nicht nur Baba sondern so ziemlich jeden anderen großen Menschen) Informationen die mehr als mangelhaft sind und wahrlich gefärbt aus dem Internet zu suchen.
Für die, die es interessiert ist „Ziel aller Reisen“, das Buch über Baba von Phyllis Krystal sehr zu empfehlen. Ich kann mich Phyllis nur anschließen, die wahrlich einen außergewöhnlichen Weg gegangen ist und Ihren Weg zu sich selbst und Baba beschreibt.
Ich werde auch nicht den zahlreichen Kritikern Antworten geben, nicht weil ich es nicht will, sondern weil ich es nicht kann. Meinen eigenen Weg kann ich außerdem nicht diskutieren, da es ja „mein“ eigener individueller Weg ist, und jeder „seinen“ finden muss. Das einzige was ich aus der Erfahrung Baba betreffend gelernt habe ist, dass ich nicht einen Satz in seinen Vorträgen gelesen oder gehört habe, dem ich nach persönlicher Erfahrung nicht zustimmen könnte. Diese sind nämlich von Liebe und Weisheit getragen. Zur Bescheidenheit kann ich auch etwas sagen: wenn man gesehen hat, wie Baba lebt dann weiß man, dass er die Verkörperung von Bescheidenheit ist. Die Fotos die man sieht, sind die Fotos der Festhalle (welche eben so viele Menschen fasst), die im typisch indischen Tempel Stil angelegt ist. Daher auch diese Bilder.

Auf unserem eigenen persönlichen Weg sehen wir nur ein einziges Ziel, den Menschen näher zu sich selber und damit zu Gott zu führen. Unabhängig von Religion, Kultur oder Glaube. Sei es Moslem, Hindu oder Christ, unsere Aufgabe ist wahrlich nicht zu missionieren und Menschen zu einem Kult zu führen, sondern Menschen in Nächstenliebe (ja, wir behandeln auch unentgeltlich sowie entgeltlich) Linderung Ihrer Beschwerden zu bringen und auch sie als verantwortungsvolle Heiler auszubilden. Dabei ist es uns wichtig, Menschen von jeder Form von Abhängigkeit von Kulten, Sekten oder persönlichen Einschränkungen heraus zu führen."

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Über Hingabe, Beziehungen und warum Ruhe und Liebe so wichtig ist.

Ihr Lieben,

heute in der Früh war folgendes Thema so stark da, die Worte sind nur wieder mal so geflossen. Deswegen möchte ich diese heute - an Maria Empfängnis - mit euch teilen. Worum geht es bei Maria Empfängnis?

„Der katholische Feiertag Mariä Empfängnis wird oft mit der Empfängnis Jesu verwechselt. Am 8. Dezember wurde aber Maria, die Mutter Jesu, empfangen. Anna und Joachim konnten lange Zeit keine Kinder bekommen, Joachim ging für 40 Tage in die Wüste um zu fasten und zu beten, während Anna im Gebet in Jerusalem blieb. Der Engel Gottes erschien Joachim und teilte ihm mit, dass er und Anna ein Kind erwarten werden. Freudig lief er nach Jerusalem und traf Anna vor dem Tempel, an der "Goldenen Pforte". Beide umarmen sich und dieser Moment wird als "Mariä Empfängnis" bezeichnet, Maria ist also "unbefleckt empfangen" worden und ist frei von jeglichem Makel der Erbsünde.“ – frei von Erbsünde scheint für mich wie ein Avatar – frei von Karma zu sein.

Da der heutige Tag der Mutter Maria gewidmet ist, beschäftige ich mich vor allem mit dem weiblichen energetischen Aspekt in Beziehungen.

Wir haben die Thematik der energetischen weiblichen Qualität in verschiedenen Postings besprochen. Auch in „meinem“ Buch habe ich über die Beziehungs- Thematik geschrieben. Deswegen sei hier nur erwähnt, die Hauptcharakteristiken dieser Energie sind „Hingabe“, die „Fähigkeit sich fallen lassen zu können“, „Zartheit“, „Empfänglichkeit“. Alle Eigenschaften zusammengefasst sind sehr „starke“ Eigenschaften, Qualitäten, die ein energetischer Mann nie wie eine Frau entwickeln kann. Ja, man kann die Eigenschaften in Einklang miteinander bringen, doch jeder von uns hat die Wahl in dieser Inkarnation getroffen, gewisse Lernthemen zu durchlaufen. Maria und Magdalena gelten als die Urfrauen, starke weibliche Energien. In unserem Kulturkreis hat leider die weibliche Energie sehr gelitten. Aus einer Unterdrückung der weiblichen Energie durch „zu starke – aus der Mitte geratene“ männliche Energie in Form von u.a. tyrannischen Männern an der Seite dieser Frauen kam es zur Korrektiven Gegenbewegung der Frauen – die Emanzipation, Gleichberechtigung etc. Diese sehr wichtige Korrektur wirkt aber in seiner Art wie jede Korrektur – wie ein Pendel welches schwingt. Von einem Extrem schwingt das Pendel in das andere Extrem, solange, bis das Pendel sich in der heiligen Mitte eingependelt hat. In unserer westlichen Welt haben wir den Höhepunkt des Schwunges, wo Frauen zu Männern wurden schon überschritten. Parallel dazu stiegen auch die Männlichkeits/Weiblichkeits Krankheiten in unserem Kulturkreis stark an: Prostata, Brustkrebs, Herzklappen etc. sind nur einige Beispiele für aus der Mitte gekommenen Energien aus dieser Thematik heraus.

Wenn sich Mann und Frau nun mit der Thematik auseinandersetzten und getrennt voneinander an sich arbeiten, um die jeweilige Energie wieder zu finden, kommt es zu sehr schönen Veränderungen in der Beziehung. Der Mann integriert wieder die positive Aggressivität und schafft ein Umfeld, in welchem die Frau sich fallen lassen kann – „Er ist immer für mich da, in guten wie in schlechten Zeiten“… Doch wie viele Frauen kennen dieses Gefühl heute überhaupt noch? Wenn Frau „sich hingibt“ oder „fallen lässt“ dann bitte zuerst mit Kontrolle ob „er überhaupt noch da ist“. Da leidet dann die weibliche Seele.

Gehen wir nun aber davon aus, dass beide an dieser Thematik arbeiten. Auch dort wird die Korrekturmaßnahme, die jeder für sich AN SICH SELBST setzt wie eine Pendelbewegung verlaufen. Die ersten Resultate werden sich bald zeigen, Männlichkeit wird vom Mann und Weiblichkeit von der Frau integriert. Doch das Pendel schwingt auch zurück, in das alte Muster, welches latent noch gewartet hat, sich noch einmal zu zeigen.

Dies ist die Gefahr, die auf beide wartet, die nur durch Liebe überdauert werden kann. Pendelbewegungen sind deswegen so frustrierend, weil das, was man nun schönes erlebt hat, wieder zurück schwingt, in das alte Muster. Das erarbeitete scheint wie ausradiert, doch handelt es sich um ein Einschwingen auf das Neue.

Um solche Situationen gut zu durchschreiten, hier ein paar Hinweise für euch Männer und Frauen:

-Stress, Aufladen von zu viel Arbeit auf den Rücken der Frauen ist der Tod der Weiblichkeit und der göttlichen weiblichen Schöpferkraft. Männer sollten Ihre Partnerinnen „beschützen“, helfend eingreifen und auf keinen Fall Aspekte „der eigenen Arbeit“ auch noch auf die Schultern der Frau aufladen. Für die Frau ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen, sich selbst zu spüren, die eigene weibliche Schöpferkraft zu erkennen und fließen lassen zu können. Ohne diese wunderbare Kraft, wird die Frau „hart“ um mit der Situation umgehen zu können. Während dies auch für den Mann hart klingen mag („ich mache eh schon genug“) ist es doch der Dienst des Mannes an der Frau. Hinterfragt euch, wie viel Zeit hat die Frau in meinem Leben „FÜR SICH SELBST“ und nein, die Zeit hinter dem Bügelbrett oder mit den Kindern (sofern die Frau dies tut) ist nicht Zeit „FÜR SICH SELBST“. Die Zeit ist aber wichtig für Reflektionen und dem „zur Ruhe kommen“. Die Kunst ist es auch, dass der Mann „Lasten ohne zu Murren“ tragen kann, stark dasteht und nicht im eigenen Leid versinkt. Wofür haben wir starke Schultern? Zeigt eure Liebe und Hingabe den Frauen, dass Ihr hinter Ihnen steht um Sie aufzufangen, aber vor Ihnen um wie Löwen für Sie zu kämpfen. Dann dreht euch um und sagt Ihnen, dass Ihr sie liebt. Auch wenn die Frau wieder in das alte Muster zurück schwingt, Teile wieder zum Mann werden, erträgt die damit verbundenen Lieblosigkeiten, die der Frau in der Situation nicht bewusst sind. Es ist ein Pendelschwung, zeigt Stärke, bleibt ruhig, lasst los, schweigt und wartet ab.
-Frauen, hinterfragt euch am eigenen Weg immer wieder: Reflexion ist in der Zeit der Pendelbewegung überaus wichtig: wie sieht es mit meiner Hingabe aus? Wie sieht es mit meiner Zartheit aus? Kann ich mich noch fallen lassen? Oder hat mein „Ego zentrierter Wille“ wieder die Überhand genommen, das „Ich will“ ist stärker geworden als die Hingabe? Lasse ich mich bei meinem Mann fallen? Bin ich für und bei meinem Mann offen und empfänglich? Bin ich liebevoll zu meinem Mann, werfe ich ihm Blicke zu, berühre ich ihn sanft oder ist der Alltag und das „ich will“ (…das und das erledigen, … ist noch zu tun etc.) stärker als alles andere? Für alle, die sich jetzt fragen, geht es hier um Sexualität, wenn ich von Berührungen schreibe – nein, es geht um die zarten Gesten, um das „Frau sucht die Nähe“ ihres Mannes. Dies gibt dem Mann das Gefühl, für die Frau da sein zu können. Wenn Frau jedoch in der männlichen Energie steht „braucht“ sie Mann eben nicht – und gleichzeitig wird darüber geklagt, dass „Mann“ nie da ist, wenn man ihn braucht. Dies führt dann zu Leid.

Da das ganze aber auch ein Teufelskreis sein kann (wer fängt zuerst an), besinnt euch auf eure Liebe zueinander UND BEGINNT euren Teil in Hingabe und Demut, auch wenn ihr „nicht das bekommt, was ihr wollt“ – denn dies ist der Ego zentrierte Wille und nicht das höhere Selbst. „Gott hilf mir, dass ich LIEBE anstelle GELIEBT zu werden“, wäre der Satz dazu. Dadurch kann ich jede Situation „entschärfen“ und das Pendel wieder in die andere Richtung schwingen lassen, solange, bis beide in der vollkommen Mitte angekommen sind – dann hält himmlischer Frieden Einzug.
Vielleicht nehmt ihr euch einfach einmal Zeit – ja ZEIT – um als Mann und Frau gemeinsam Ruhe zu erleben… Ein Ausflug, Kurzurlaub vielleicht? Die Zeit ist viel zu kurz, als dass man den unangenehmen Gegenbewegungen des Pendels zu viel Kraft gibt. Denn wie sagt Baba dazu:

„Nur eine Person, die Nachsicht und Geduld (kshama) ausuebt, kann man als mit goettlicher Liebe ausgestattet ansehen. Diese Eigenschaften koennen nicht durch Buchwissen erworben werden, noch koennen sie von Lehrern anerzogen werden. Nur wenn wir Problemen und Schwierigkeiten begegnen haben Geduld, Nachsicht und Vergebung genug Spielraum, um Wurzel zu fassen. In solch einer Situation sollte der Mensch sich nicht sorgen und kein Opfer von Niedergeschlagenheit werden. Das waere ein Zeichen von Schwaeche. Stattdessen sollte er der Situation mit einer toleranten und vergebenden Einstellung ins Auge blicken, ohne veraergert zu sein oder Wut, Hass und rachsuecjtige Gedanken hochkommen zu lassen.“ - Baba

Zeigen wir also unseren Partnern (und falls ich gerade single bin – mir selbst) wie sehr wie sie lieben. Gerade heute ist ein guter Tag dafür, gerade heute geben wir uns hin und lassen los.


Ich wäre Euch dankbar für euren Erfahrungsbericht, was sich bei Euch so getan hat, nachdem ihr eingeweiht wurdet, und euch dann selbst behandelt habt.

Antwort von Matthias:

Hallo Ihr Lieben,

persönlich haben wir (also meine Frau und ich) folgendes festgestellt: überall wo in unserem Leben Unordnung geherrscht hatte wurde diese mit Ordnung ersetzt. Es mag zwar sein, dass dies einige Tumulte hervorgerufen hat, da sich viel verändert hat, doch es war alles positiv. Der Freundeskreis hat sich komplett verwandelt, die Resonanzen das Leben betreffend sind praktisch auf Kleinigkeiten reduziert worden, die Sicht die Realität betreffend hat sich komplett geändert usw.
Wenn man davon Abstand nimmt, Reiki Grade zu sammeln, sondern es als einen Weg zur Persönlichkeitsentwicklung sieht, dann kann man hier wahre Wunder vollbringen. Dieser Weg dauert für jeden Mensch unterschiedlich lange, je nach seelischem Entwicklungsstand.
Persönlich würde ich mich aber genau deswegen nicht als Reiki Meister nennen, denn Reiki Meisterschaft ist so vielschichtig und eben ein Weg der Verwandlung, ein Weg der Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling. Dies hat relativ wenig mit dem Erlernen von einzig nur Techniken und später Symbolen zutun, vielmehr jedoch mit der Auflösung des Resonanzen erzeugenden Egos. Usui war ein sehr spiritueller Mensch, während Hayashi das System in die Lehre brachte (dies soll nicht bedeuten, dass Hayashi nicht spirituell gewesen sein soll). Beides gilt es zu integrieren. Leider vergessen viele auf den ursprünglichen Teil. Sehr gute Literatur ist hierzu Dahlbergs Weg zum wahren Reikimeister.
Persönlich empfinde ich den Weg als einen, der einen "liebesfähig" und demütig wie ein kleines Kind staunend die Welt betrachten läßt.

von Herzen alles Liebe,
Matthias

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